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Kostenmanagement

Benzinverbrauch berechnen – es geht auch ohne Telematik!

Benzin ist ein wahrer Kostentreiber für den Fuhrpark. Wir schauen uns an, wie Sie Einsparpotential für Ihren Fuhrpark erkennen können.

Dezember. 2, 2021

Der Blick auf die Tankstelle offenbart für viele Menschen einen Schock – mit Blick auf die hohen Kosten wird versucht, dank Telematik und Auswertung der Treibstoffrechnung eine Kostensenkung zu erreichen. Da die Treibstoffrechnung im Fuhrpark große Anteile der Gesamtkosten einnimmt, ist für Fuhrparkleiter Handlungsbedarf zu erkennen. Die Verwaltung und Auswertung der Tankkarten ist genau wie die Schulung des Fahrverhaltens so wichtig wie nie zuvor. Steigende Treibstoffkosten erhöhen die Kosten für den gesamten Fuhrpark. Natürlich können Fuhrparkleiter nichts an den Benzin- und Dieselpreisen ändern. Aber es gibt die Möglichkeit, die Treibstoffkosten genauer zu überprüfen. Sprit ist heute ein echter Kostentreiber, so viel steht fest. Wir schauen uns einmal an, was das für den Fuhrpark bedeutet und warum der Blick auf das Einsparpotenzial so wichtig ist.

Warum der Sprit zum Kostentreiber wird

Steigende Benzin- und Dieselpreise haben in den vergangenen Jahren häufig für Entsetzen gesorgt. Jetzt ist die Entwicklung so auffällig, dass die Zeit gekommen ist, sich näher mit den Preisen, der Entwicklung und den Auswirkungen zu befassen. Für viele Unternehmen machen die Treibstoffkosten einen großen Teil der gesamten Fahrzeug- und Flottenkosten aus. Schließlich sind nicht nur private Personen erheblich von den Preissteigerungen beim Sprit betroffen. Alternativen in Form von Elektroautos oder der Elektromobilität im Allgemeinen sind daher nicht umsonst zur Zeit immer weiter verbreitet oder werden näher betrachtet.

Ein Viertel der Gesamtausgaben einer Fahrzeugflotte werden im Durchschnitt durch den Treibstoff verursacht. Diese Dimension muss man sich vor Augen halten und an einer beispielhaften Rechnung näher verdeutlichen, um die Ausmaße besser im Blick zu haben. Bei 100 Fahrzeugen in der Flotte entspricht das Gesamtausgaben von etwa 250.000 Euro im Jahr. Dabei handelt es sich um eine enorme Summe, bei der Steigerungen der Benzin- und Dieselpreise besonders stark auffallen. Zwischen 2000 und 2020 sind die Benzinpreise um etwa 50% angestiegen. Für Diesel trifft diese Preisentwicklung übrigens auch zu, da die Preise für Diesel ebenfalls in den vergangenen 20 Jahren stark angestiegen sind.

Flottenbetreiber mit 100 Fahrzeugen haben mit Blick auf diese Anstiege der Preise statt 170.000 nun 250.000 Euro Treibstoffkosten. Das macht satte 80.000 Euro mehr pro Jahr! Es wundert daher weniger, da von Telematik bis zum Benzinverbrauch berechnen über den genauen Blick auf die Treibstoffrechnung alles versucht wird, um die Kosten zu senken.

Herausforderung eines Flottenmanagers

Flottenmanager stehen permanent vor der Herausforderung, die Kosten im Fuhrpark zu senken. Denn Treibstoff ist nicht die einzige Position, die in Bezug auf die Kosten zunimmt. Die Herausforderung, die 50 % zusätzlichen Treibstoffausgaben zu kompensieren, wirkt zunächst unlösbar. Das ist ein Ziel, welches eher durch die Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe lösbar ist. Natürlich ist das ebenfalls sehr kostspielig, da die neuen Fahrzeuge nicht gerade zum niedrigen Einkaufspreis verkauft werden. Es ist daher für den Flottenmanager wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen.

Hierbei ist zu beachten, dass den 50% wachsenden Treibstoffkosten auch eine Effizienzverbesserung der Fahrzeuge gegenübersteht. Zwischen 1995 und 2019  wurden Fahrzeuge knapp 16% effizienter, wie sich der Aufstellung des Umweltbundesamts entnehmen lässt. Daraus ergibt sich eine simple Rechnung, die dabei unterstützt, die Herausforderung bei den aktuellen Spritpreisen in Bezug auf Einsparungen anzunehmen. Bei 50% mehr Kosten für den Treibstoff, abzüglich 16% weniger Verbrauch entspricht dies einer Erhöhung der Gesamtausgaben von 34%. Über den Zeitraum von 20 Jahren betrachtet entspricht das einer jährlichen Kostenzunahme von 1.7% Sie müssen daher nicht versuchen, 50 Prozent der Spritkosten einzusparen. Das ist weder durch Telematik, noch durch strikte Kontrollen direkt umsetzbar.

Aber 1.7% Treibstoff im Jahr einzusparen ist eine Aufgabe, der Sie als Flottenmanager eher gewachsen sind. Hier ist es nur von Bedeutung, die richtigen Strategien für diese Aufgabe zu kennen. Daher schauen wir uns einmal genauer an, wie im Fuhrpark die Möglichkeit besteht, effizienter zu arbeiten und die hohen Treibstoffkosten zu senken.

Das Vorgehen des Flottenmanagers – Benzinverbrauch berechnen oder Telematik nutzen?

Vielleicht nutzen Sie als Flottenmanager Telematik, um Fahrzeug- und Nutzerdaten zu erfassen und zu übertragen. Dazu gehört dann ebenfalls der Blick auf den Treibstoffverbrauch. Erforderlich ist das nicht unbedingt. Doch fangen wir erst einmal bei der Zielsetzung an, die eine große Rolle im Fuhrpark spielt. Nehmen wir an, dass Sie sich ein realistisches Ziel setzen, welches sich erreichen lässt. Beginnen Sie mit Zehntel-Cent-Beträgen. Bei der Gesamtsumme von 250.000 Euro und durchschnittlich 30.000 Jahreskilometern betragen die Ausgaben für Treibstoff 8.3 Cent pro km. Eine angenommene Einsparung von 2 Prozent bedeutet laut dieser Rechnung 0.2 Cent pro km weniger. Das klingt schon deutlich besser als hohe Ziele, die oft kaum einzuhalten sind.

Beachten Sie bei der Zielsetzung und beim Blick auf die Möglichkeiten zur Umsetzung, dass der Treibstoffverbrauch grundsätzlich auf einen einzigen Punkt reduzierbar ist. Auf das Verhalten des Fahrers. Damit misst und überprüft der Flottenmanager das Tankverhalten. Dabei lassen sich Auffälligkeiten erkennen und verschiedene Maßnahmen ergreifen.

Geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Treibstoffverbrauchs

Folgende Maßnahmen bieten sich durch den Flottenmanager an:

  • Einführung von Bonus – Malus Systemen für Fahrer
  • Blick auf Ausreisser beim Tankverhalten und Analyse von diesen
  • Regelung der Nutzung von Hybridfahrzeugen
  • Blick auf den möglichen Ersatz von Fahrzeugen durch Elektrofahrzeuge
  • Schulung der Fahrer in effizienter Fahrweise
  • Blick auf die Betankung von Premiumkraftstoffen und auf Fehlbetankungen
  • Durchschnittswerte anderer Flottenbetreiber kennen und einen Vergleich ziehen
  • Durchführung von regelmässigen Fleet Audits, bei denen die 20% der Top-Kostentreiber genauer analysiert werden.

Wichtig ist bei sämtlichen Maßnahmen, dass diese regelmäßig erfolgen müssen. Die Analyse ist nur dann sinnvoll, wenn Sie passende Gegenmaßnahmen ergreifen. Desto genauer bekannt ist, welche Fahrer und Fahrzeuge die hohen Kosten verursachen, desto eher lassen sich hier Maßnahmen ergreifen.

Im Zusammenhang mit Fahrverhalten ist die Fragestellung nach Telematiksystemen oft naheliegend. Telematik stellt hier eine beliebte Option dar, um das Fahrverhalten besser zu erkennen. Gerade für präzise Auswertungen ist die Telematik ein unersetzbares Werkzeug. Hier geht es vor allem um den Blick auf Geschwindigkeiten, auf das Bremsverhalten, auf Kurvenfahrten sowie auf Unfälle. Eine Routenoptimierung ist ebenfalls oft interessant. Zur Optimierung der Treibstoffkosten reicht dem Fuhrparkmanager eine detaillierte Verbrauchsaufstellung. Diese reichert effektive Verbräuche mit weiteren Informationen an. Wichtig sind unter anderem die Herstellervorgaben sowie die Motorisierung, um nur einige Beispiele zu nennen. Dafür ist Telematik wiederum nicht unbedingt erforderlich.

Avrios statt Telematik: Fahr- und Tankverhalten besser erkennen

Mit dem Avrios Treibstoffreporting bekommen Sie als Flottenmanager genau das Werkzeug an die Hand, mit dem sich problemlos 1.7% der Kosten einsparen lassen. Wichtig ist schließlich, dass vorhandene Kosten und das Verhalten beim Tanken sich genau analysieren lassen. Sinnvolle Maßnahmen helfen in jedem Fall dabei, die Ziele in Bezug auf niedrigere Treibstoffkosten zu erreichen. Avrios hilft Ihnen dabei, Kosten mit einem Klick zu erhalten und schnell zu handeln. Diese Analyse und Beobachtung des gesamten Fahrverhaltens lassen sich durch die genannten Maßnahmen ergänzen. Auf diese Weise sparen Sie einerseits Kosten und andererseits Zeit, was sicherlich nicht zu unterschätzen ist.

Fazit: Intelligentes Fahrzeugmanagement ersetzt nach Wunsch Telematik

Zwar wird Telematik in verschiedenen Systemen gerne verwendet, um das Fahrverhalten genauer zu erkennen. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, um intelligentes Fuhrpark- und Fahrzeugmanagement zu betreiben. Durch die Avrios Software ist es nicht mehr erforderlich, die Daten von verschiedenen Systemen auszuwerten. Vielmehr führt das System alle Daten zusammen und sorgt dafür, dass sich Auffälligkeiten schnell erkennen lassen. Melden Sie sich für Ihren kostenlosen Account an und prüfen, wie Sie automatisch vorgehen und das Benzinverbrauch berechnen weglassen können. Der Blick auf die Treibstoffkosten, die Treibstoffrechnungen sowie deren nachhaltige Senkung wird sicherlich in den kommenden Monaten und Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Gleiches gilt für eine mögliche und breitgefasste Umstellung auf Elektrofahrzeuge. Oder auf andere Antriebsformen, die noch kommen. Wichtig ist nur, frühzeitig Treibstoff zu sparen, um noch höhere Kosten zu vermeiden.

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