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Ladekarten im Fuhrpark: Darauf müssen Sie achten

Ladekarten im Fuhrpark stellen eine Erleichterung bei der Verwaltung von Elektrofahrzeugen und bei der Abrechnung der Ladevorgänge dar. Verschiedene Abrechnungsmodelle und Besonderheiten sorgen jedoch schnell für Unsicherheiten, die wir in diesem Beitrag aufklären wollen.

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March 26, 2024
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In diesem Artikel erfahren Sie: 

1. Auswahl von Ladekarten für den Fuhrpark: Diese Kriterien spielen eine Rolle.

2. Unterschiedliche Abrechnungsformen für Ladekarten: Vorstellung der üblichen Abrechnungsformen.

3. Wichtige Kriterien für die Entscheidung: Vom Ladeverhalten der Fahrer bis zur Auswahl der möglichen Anbieter.

Jedes Fahrzeug muss getankt oder geladen werden - bei Elektro Fahrzeugen können Ladekarten hier die Verwaltung vereinfachen. Ohne diese fällt es schwer, Ladevorgänge abzurechnen oder zu überwachen. Daher hat sich bereits seit einiger Zeit der Einsatz von Tankkarten bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor durchgesetzt. Die Abrechnung fällt einfacher und Verantwortliche sehen sofort, wie viel getankt wird. Gerade bei der Umstellung auf Elektromobilität sowie bei der Integration von Elektro Fahrzeugen in den Fuhrpark kommt oftmals die Frage auf, wie das Gegenstück für Tankkarten in diesem Fall aussieht. Genauso ist fraglich, was zu beachten ist und welche Besonderheiten zum Tragen kommen. Aus diesem Grund betrachten wir Ladekarten im Fuhrpark sowie deren Einsatzmöglichkeiten genauer.

Ladekarten im Fuhrpark genau vergleichen

Ähnlich wie bei Tankkarten gibt es bei Ladekarten eine Vielzahl von Anbietern. Mehr als 200 Anbieter stehen mittlerweile zur Wahl, was die Entscheidung erschwert. Unterschieden wird im Wesentlichen in Anbieter, die keinen Grundbetrag verlangen und solche, deren Verträge Grundbeträge beinhalten. Zwar wirkt die Wahl einer kostenlosen Karte im ersten Moment stets wie die beste Lösung. Hierbei ist aber Vorsicht geboten. Denn die günstig erscheinenden Karten sorgen häufig für höhere Kosten beim Laden. Kostenpflichtige Anbieter bieten hingegen die Möglichkeit, aus mehreren Tarifen die passende Lösung auszuwählen. Oft machen sich Fuhrparkleiter die Verwaltung schwerer als es sein muss.

Die Abrechnungsform, die genauen Kosten sowie die verfügbaren Ladestationen stellen die wichtigsten Kriterien dar. Je einfacher die Abrechnung erfolgt, desto besser. Davon profitieren die Verantwortlichen im Fuhrparkmanagement, genau wie die Fahrer an sich. Das Aufladen der Elektro-Fahrzeuge muss keine Wissenschaft darstellen. Das erschwert lediglich die Umstellung auf die Elektromobilität und hin zu mehr Nachhaltigkeit. Die wichtigsten Unterschiede in Bezug auf die Abdeckung und die Abrechnungsformen sollten aber bekannt sein, um hohen Kosten vorzubeugen.

Die Ladekarte: Einsatz im Fuhrpark

Folgende Abrechnungsformen sollten Sie beachten:

1. Die pauschale Abrechnung

Hier ist ein Pauschalbetrag für das Aufladen vorhanden. Die vielleicht einfachste Option, die jedoch nicht in jedem Fall finanziell günstig ist. Schließlich handelt es sich nicht um eine feinere Abstufung, da immer die gleiche Pauschale vorhanden ist.

2. Abrechnung nach Kilowattstunden

Die vielleicht seltenste Form der Abrechnung ist weiterhin die nach Kilowattstunden. Der Grund dafür ist, dass hier Zähler vorhanden sind, die geeicht sind. Es ist anzunehmen, dass sich diese sehr genaue Form der Abrechnung stark durchsetzen wird, sobald entsprechende Zähler überall verbreitet sind. Achten Sie jedoch darauf, dass an Tankstellen zwischen schneller und weniger schnell ladenden Ladesäulen zu unterscheiden ist. Hier ist eine entsprechende Schulung der Fahrer wichtig, da sonst schnell zu den DC-Ladestationen gegriffen wird. Diese laden schneller, kosten jedoch entsprechend mehr. Noch ist es nicht überall üblich, dass geeichte Zähler genutzt werden. Teilweise ist das gar nicht umsetzbar, sodass bei dieser Form der Abrechnung nicht immer die realen Werte vorhanden sind. Sofern das nicht weiter tragisch ist, handelt es sich hier zumindest um eine Abrechnungsform, die am ehesten zur Realität passt.

3. Abrechnung nach Zeit

In diesem Fall findet die Abrechnung nach Minuten statt, in denen aufgeladen wird. Das sorgt für stark schwankende Kosten. Rund 6 Euro pro Stunde fallen hier je nach Anbieter an. Bei einer Ladezeit von 5 Stunden müssen rund 30 Euro bezahlt werden. Die Kosten schwanken stark zwischen den einzelnen Anbietern, sodass zwischen 4 und etwa 10 Cent pro Minute anfallen. Eine beliebte Form der Abrechnung, bei der einige Fahrzeuge allerdings je nach Ladedauer ziemlich hohe Kosten verursachen.

Ladekarten an Ladestationen bequem einsetzen

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl von Ladekarten

Beachten Sie, dass nicht alle Anbieter an allen Ladestationen einsetzbar sind. Vergleichbar vielleicht mit klassischen Tankkarten, die oft nur an bestimmten Tankstellen zum Einsatz kommen. Es ist daher immer zu beachten, wo die Ladekarten einsetzbar sind. Neben der schon genannten Abrechnungsart ist es wichtig zu überlegen, bei welchem Anbieter Sie zufrieden sind. Dafür ist wieder zu analysieren, welches Ladeverhalten Ihre Fahrer an den Tag legen. Nur dann können Sie sich für Optionen entscheiden, die alle zufriedenstellen und dabei natürlich möglichst kostengünstig ausfallen. Schließlich sind die geringeren Kosten in Bezug auf den Antrieb neben der größeren Nachhaltigkeit bei der Entscheidung für die Elektromobilität entscheidende Kriterien. Eine Abrechnung ohne Ladekarten ist natürlich ebenfalls möglich. Aufgrund des sehr hohen Verwaltungsaufwandes und der schwierigen Nachverfolgung handelt es sich dabei aber nicht unbedingt um eine empfehlenswerte Variante.

Folgende Kriterien sind neben der Abrechnungsform zu beachten:

1. Das Ladeverhalten der Fahrer

Ein wichtiges Kriterium für die Auswahl von möglichen Ladekarten ist das Ladeverhalten der Fahrer. Für eine passende Entscheidung brauchen Sie hier genaue Informationen, wer wann lädt. Genau wie Informationen über übliche Streckenlängen. Sie unterscheiden hier zwischen den Gelegenheits- oder Notfallladern. Dabei handelt es sich um die Fahrer, die Zuhause oder an einer firmeneigenen Ladestation aufladen. Im Normalfall ist kein Aufladen außerhalb vorgesehen. Es kann gelegentlich oder im Notfall jedoch dazu kommen. Das unterscheidet die Fahrer von denen, die zu den Vielladern gehören. Hier sind längere Strecken üblich, sodass entsprechend häufig aufzuladen ist. Dann ist eine Lademöglichkeit an verschiedenen Stationen wichtig, um die Mobilität weiterhin zu gewährleisten.

Passend zum jeweiligen Ladeverhalten können Sie eine sinnvolle Entscheidung treffen. Wichtig ist, dass dieses Verhalten bekannt ist. Denn die Fahrer, die viel aufladen müssen, sollten passend dazu Ladekarten erhalten, die über eine umfassende Abdeckung von Regionen verfügen. Interessant kann es dabei sein, sich nach einem Ladeverbund zwischen verschiedenen Anbietern zu erkundigen. Ein solcher Verbund kommt immer häufiger vor und erleichtert den Ladevorgang in verschiedenen Regionen und Städten. Schließlich ist den Anbietern bewusst, dass eng regional begrenzte Ladekarten nicht immer zur Realität der Fahrer passen.

Ladekarten für den Fuhrpark programmieren

2. Die Anbieterauswahl und die Abdeckung an Ladestationen

Zu unterscheiden ist zwischen Netzbetreibern und Roaming-Netzwerken. Die ersteren stellen im Normalfall die Stadtwerke dar. Die letzteren verfügen im Normalfall nicht über ein eigenes Ladenetz und entsprechen den unterschiedlichen Stromtankstellen. Deutlich entscheidender bei der Anbieterwahl ist jedoch ein Blick auf die Abdeckung in Bezug auf die Ladepunkte. Regionale Anbieter sind im Normalfall stark auf einzelne Regionen beschränkt. Dann gibt es noch die Ladeinfrastruktur von Supermärkten sowie von Automobilherstellern und Verbundanbieter mit besonders zahlreichen Ladepunkten. Bei der Anbieterwahl ist daher in erster Linie die Abdeckung entscheidend. Ähnlich wie bei einer Bank mit Blick auf nutzbare Geldautomaten sollten Sie hier die Abdeckung der Ladepunkte vor einer Entscheidung beachten. Hilfreiche und aktuelle Übersichten können Sie unter anderem beim ADAC finden, damit die Entscheidung leichter fällt.

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Integration der Ladekarten durch Avrios

Die Fuhrparksoftware von Avrios unterstützt bei der Integration der Ladekarten und vereinfacht vor allem die Abrechnung sowie die Kontrolle über entstehende Kosten. Fuhrparkleiter erfahren mit einem Klick, wie hoch die Ladekosten für jedes Fahrzeug ausfallen und können diese Kosten in der Ansicht der Gesamtkosten einsehen. Damit erspart die Verwendung von Avrios viel Zeit und reduziert auch die Kosten, da immer die Kontrolle bewahrt und Entwicklungen genau analysierbar sind. Bei der Integration von E-Mobilität im Allgemeinen ist es somit von großem Wert, eine genaue Übersicht über Kosten, den Verbrauch und die positiven Auswirkungen auf die CO2 Emissionen zu haben. Die mit einem Klick erstellbaren Reportings runden dabei die Vorteile der Software ab und vermeiden die lange Suche nach wichtigen Informationen. Das ist mit der Fuhrparksoftware von Avrios möglich – die einzelnen Funktionen lassen sich in der Produktdemo genauer einsehen.

Fazit: Ladekarten im Fuhrpark effizient einsetzen

Zwar mag das Thema Elektromobilität genau wie der Einsatz von Ladekarten noch recht neu sein, doch es gibt hier schon eine Vielzahl an möglichen Anbietern. Der Vorteil dabei ist, dass eine große Auswahl besteht, die dabei unterstützt, zu den eigenen Bedürfnissen passende Lösungen zu finden. Ladekarten sind ohne Frage mit zahlreichen Vorteilen verbunden. Sie können schneller eine Abrechnung durchführen, genauer arbeiten und ersparen sich unnötigen Papierkram. Die Auswahl passender Anbieter ist von Bedeutung, da sonst höhere Kosten anfallen. Außerdem ist die Abdeckung in Bezug auf Ladestationen von großer Bedeutung. Im schlimmsten Fall handelt es sich sonst um einen rein regionalen Anbieter, der außerhalb der begrenzten Abdeckung nicht mehr zum Einsatz kommt. Bei Fahrten in andere Regionen ist das sonst sehr schwierig.

Eine Fuhrparkmanagement Software hilft Ihnen bei Bedarf zusätzlich dabei, die Ladekarten in Ihre Fuhrparkverwaltung zu integrieren. Dadurch müssen sich Fuhrparkleiter kaum mit den verschiedenen Zahlen und Daten auseinandersetzen. Diese sind automatisch auszuwerten. In jedem Fall erleichtern Ladekarten genau wie Tankkarten die Verwaltung der Flotte ungemein. Die Wahl passender Anbieter und Abrechnungsmodelle ist jedoch entscheidend, um hier kostengünstig zu arbeiten. Nicht für alle Unternehmen ist es sinnvoll, sich eigene Ladestationen anzuschaffen. Dagegen sprechen schließlich oft die hohen Anschaffungskosten. Für eine externe Aufladung der Fahrzeuge ist eine entsprechende Infrastruktur natürlich die Voraussetzung. Genau wie funktionierende Ladekarten für den Fuhrpark, die den Fahrern Arbeit abnehmen und den Ladevorgang stark vereinfachen.

Häufige Fragen zum Thema Ladekarte

1. Was ist bei der Auswahl einer Ladekarte für den Fuhrpark zu beachten?

Für die passende Ladekarte für den Fuhrpark sind nicht nur unterschiedliche Abrechnungsformen wichtig, sondern besonders das Ladeverhalten der Fahrer. Davon hängt auch ab, welche Anbieter ideal für die Ladekarte sind. Eine Analyse des Fahrverhaltens und ein Blick auf die Nutzung der Fahrzeuge, die Reichweite von diesen und die Bedürfnisse der Fahrer dürfen daher bei der Auswahl nicht fehlen.

2. Welche Abrechnungsformen sind bei Ladekarten zu unterscheiden? 

Neben einer pauschalen Abrechnung ist vor allem die Abrechnung nach Zeit bei Ladekarten üblich, sobald eine Ladestation genutzt wird. Eine weitere Option, die jedoch seltener zum Einsatz kommt, ist die Abrechnung nach Kilowattstunden.

Wie lassen sich Ladekarten im Fuhrpark effizient nutzen?

Die Auswahl von passenden Tarifen, Anbietern und Modellen ist bei einer Ladekarte wichtig, um eine geeignete Lösung zu finden. Für die effiziente Nutzung der Ladekarten im Fuhrpark ist die Kombination mit einer Fuhrparksoftware empfehlenswert, um die Kosten, die Nutzung und das Verhalten der Fahrer im Blick zu behalten. Auf diese Weise ist eine effiziente Verwaltung der Ladekarten mit Analyse des Nutzungsverhaltens und der Preise einfach möglich.

Zusätzliche Infos zum Thema E-Mobilität: 

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