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E-Mobilität

Ladeinfrastruktur: Die Entwicklung an öffentlichen Supermärkten

Die Ladeinfrastruktur an öffentlichen Supermärkten spielt für viele Fahrer von Elektroautos im Alltag eine große Rolle. Erfahren Sie, wie es um die Entwicklung der Ladeinfrastruktur bestellt ist.

Oktober. 25, 2022

Die Ladeinfrastruktur an öffentlichen Supermärkten kommt beim Einkauf gerne zum Einsatz. Vor allem private Nutzer, jedoch genauso Fahrer von E-Firmenwagen können bei kurzen oder ausgiebigen Einkäufen ihr Fahrzeug laden. Bisher war dieses Angebot stark begrenzt, wodurch Warteschlangen und Unmut vorprogrammiert waren. Jetzt soll der Ausbau der Ladeinfrastruktur an vielen öffentlichen Supermärkten voranschreiten. Allerdings nimmt das Angebot an Ladesäulen ab, die kostenfrei zu nutzen sind. Die Entwicklungen an öffentlichen Supermärkten bleiben jedoch für die gesamte Ladeinfrastruktur interessant und bieten die Chance, ein Elektroauto bequem aufzuladen und die Ladedauer sinnvoll zu verbringen. 

Öffentliche Ladeinfrastruktur: Kostenfreies Laden wird zunehmend seltener

Der Trend geht weg vom kostenfreien Laden und hin zu kostenpflichtigen Optionen, wenn es um die öffentliche Ladeinfrastruktur geht. Bisher boten zahlreiche Supermärkte an einigen Ladestationen an, dass diese beim Einkauf kostenlos nutzbar sind. Dieses Angebot haben Kunden gerne angenommen. Teilweise kam und kommt es an stärker besuchten Supermärkten zu Wartezeiten, da nur wenige Ladesäulen zur Verfügung stehen. In Zeiten stark steigender Energiekosten ist es für viele Fahrer von Elektroautos noch reizvoller, kostenfrei beim Einkaufen das Fahrzeug aufzuladen. 

Der Trend geht bei den Anbietern jedoch immer mehr in Richtung kostenpflichtiges Laden, da steigende Energiekosten, die Wartung der Ladesäulen sowie der Wunsch nach einem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Rolle spielen. So ist beispielsweise bei dem Discounter Lidl sowie bei Kaufland das Laden seit September 2022 nicht mehr kostenfrei möglich. Dort war es vorher möglich, während eines Einkaufs umsonst das Auto aufzuladen. Kunden müssen sich entsprechend auf die Veränderungen einstellen. Beim Wunsch nach der Nutzung der Ladesäulen ist somit mit Kosten zu rechnen, was sich bei immer mehr Anbietern durchsetzt. Zwar ist der Anreiz des kostenfreien Ladevorgangs damit nicht mehr vorhanden, dennoch dürften die Ladestationen weiterhin interessant sein. Das gilt ganz besonders dann, wenn keine Ladestation im Unternehmen oder am eigenen Haus zur Verfügung steht. Die so steigenden Kosten für die Nutzung der Elektrofahrzeuge sind jedoch zu beachten, wenn weiter kostenlose Angebote zum Aufladen der Elektroautos wegfallen. 

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet an Supermärkten voran

Grundsätzlich nimmt zwar das Angebot des kostenfreien Ladens an öffentlichen Supermärkten weiter ab. Dennoch ist zu beobachten, dass die Ladeinfrastruktur insgesamt ausgebaut wird. Mehr Ladestationen, eine stärkere Vernetzung sowie ein stärkerer Fokus auf leistungsstarke Schnellladestationen sind dabei beispielsweise erkennbar. Mit dieser Entwicklung ist in den kommenden Monaten und Jahren durchaus davon auszugehen, dass ein größeres Angebot an funktionsfähigen Ladestationen zur Verfügung steht. Dadurch können interessierte Autofahrer beim Einkauf mit größerer Wahrscheinlichkeit ihr Elektroauto am Supermarkt laden. 

Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur wird weiterhin gefördert, um das Angebot für die Verbraucher zu verbessern. In jedem Bundesland gibt es teilweise andere Fördermöglichkeiten, doch öffentlich zugängliche Ladepunkte unterliegen weiterhin einer Förderung. In NRW müssen die öffentlichen Ladepunkte dafür aber beispielsweise rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche erreichbar sein. Außerdem liegt der Fokus klar auf der Verwendung von Grünstrom, um eine größere Nachhaltigkeit des Ladestroms zu gewährleisten. Durch die Möglichkeit, sowohl private als auch öffentliche Ladestationen zu fördern, lässt sich die Ladeinfrastruktur im Land schrittweise verbessern. 

Schnellladesäulen sollen an Tegut-Standorten entstehen

Am Trend zum Laden der Elektroautos beim Einkaufen nimmt in Zukunft Tegut teil. Bereits ab 2023 sollen Schnellladesäulen an den Tegut-Standorten vorhanden sein. Geplant ist derzeit, dass die meisten der etwa 300 Standorte in Mittel- und Süddeutschland über Schnellladestationen verfügen werden. Insgesamt sollen rund 1.000 Stationen entstehen, die zum schnellen Aufladen der Fahrzeuge bereitstehen. Durch die Schnellladetechnik und große Ladekapazitäten von bis zu 300 kW soll es Autofahrern möglich sein, bei einem Einkauf ihr Fahrzeug aufzuladen. Dabei kommt es immer auf die Länge des Einkaufs sowie auf die maximale Ladekapazität des Fahrzeuges an, sodass hier individuelle Unterschiede vorhanden sind. Zu beachten ist dabei, dass der Ladestrom nicht kostenlos bereitgestellt werden soll. Kunden können die neuen Schnellladestationen an den Tegut-Standorten gegen Bezahlung nutzen. 

Fazit: Öffentliche Supermärkte tragen ihren Anteil zur Ladeinfrastruktur bei

Die gesamte öffentliche Ladeinfrastruktur soll und muss stark ausgebaut werden. Da nicht immer eine private Wallbox vorhanden oder von Interesse ist, spielen öffentliche Angebote eine große Rolle. Entscheidend ist dabei nicht zuletzt die Befürchtung vieler Fuhrparkleiter, dass die Reichweite bei E-Autos genau wie die aktuell vorhandene Ladeinfrastruktur problematisch sind. Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur kann daher Hürden in Bezug auf die Umstellung auf die E-Mobilität abbauen. Nur dann ist es wahrscheinlich, dass noch mehr Unternehmen und Privatpersonen auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben umsteigen. 

Das Thema Nachhaltigkeit und die Erzeugung geringerer Emissionen sind zwar wichtig, doch die Hürden für einen Umstieg dürfen nicht zu groß sein. Zwar ist der Wegfall kostenloser Ladepunkte für viele Privatpersonen ein echter Nachteil. Dennoch ist der Ausbau an Ladestationen insgesamt positiv zu bewerten, da vor allem an öffentlichen Supermärkten die Ladezeit mit wichtigen alltäglichen Aufgaben gefüllt werden kann. Da der Ladevorgang selbst an Schnellladestationen mit einem gewissen Zeitaufwand einhergeht, ist es besonders interessant, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken. Nicht nur die öffentliche Ladeinfrastruktur ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung, gleiches gilt bei Interesse für die Ladeinfrastruktur in Unternehmen. Den Umstieg auf die E-Mobilität sowie auf die professionelle Einrichtung der Infrastruktur wird durch die Fuhrparkmanagement Software von Avrios unterstützt. Auf diese Weise setzen Sie auf dem Firmengelände die Einführung und optimale Auslastung der Elektroautos um. 

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