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E-Mobilität

E-Mobility Fuhrpark: News Mai 2022

Die Entwicklung eines E-Mobility Fuhrparks schreitet in vielen Unternehmen voran. News aus der Welt der E-Mobilität zeigen, wie es weitergeht. Erfahren Sie jetzt mehr über den Schutz von E-Batterien sowie über steigende Rohstoffpreise, die bei der Entwicklung eine Rolle spielen. Dennoch wird nachhaltiges Fahren weiter stark gefördert – unter anderem durch Fiats e.Coins.

Juni. 10, 2022

Der E-Mobility Fuhrpark gehört bei immer mehr Unternehmen zum Alltag dazu. Bei der Einführung oder bei der weiteren Umsetzung spielen die aktuellen Nachrichten zu diesem Thema eine große Rolle. Steigende Rohstoffpreise und Lieferschwierigkeiten unter anderem haben den Mai gekennzeichnet. Weitere interessante News sind zum Beispiel die neuen Fiat e.Coins, die sich Fahrer von einem Fiat 500 als Belohnung für eine nachhaltige Fahrweise verdienen können. Nicht zuletzt zeigt die Entwicklung neuer Sensoren für den Schutz der wertvollen E-Auto Batterien, wie stark die Forschung in diesem Bereich bereits vorangeschritten ist. Wir betrachten die wichtigsten News aus dem Mai 2022 genauer – genau wie mögliche Auswirkungen auf den E-Mobility Fuhrpark.

Fiat e.Coins: Nachhaltige Fahrweise wird belohnt

Besitzer des elektrisch angetriebenen Fiat 500 werden jetzt vom Hersteller für eine nachhaltige Fahrweise belohnt. Das sogenannte Projekt Kiri bietet die Möglichkeit, sich über eine App zu registrieren und durch die eigene Fahrweise Fiat e.Coins zu sammeln. Diesen Namen tragen die virtuellen Münzen vom Autohersteller Fiat, die nun über ein eigenes Logo verfügen. Interessant ist dabei für Besitzer des Fiat 500, dass nach der Registrierung für das Projekt das Sammeln der virtuellen Münzen möglich ist, wenn sie eine besonders umweltschonende Fahrweise umsetzen. Sanftes Bremsen führt genau wie sanftes Beschleunigen dazu, dass die Fahrweise noch umweltschonender ausfällt. Der Algorithmus der App berechnet daraus die Fiat e.Coins, die Fahrer des Fiat 500 verdienen.

Basis für die Bewertung der Fahrweise ist der eco:Score. Je besser dieser ausfällt, desto mehr Fiat e.Coins gibt es für die Nutzer. Die Menge der zu verdienenden e.Coins hat das Unternehmen ebenfalls gesteigert, um einen noch größeren Anreiz zu schaffen. Das Ziel des Projektes ist es, eine nachhaltige Fahrweise zu unterstützen und entsprechend zu belohnen. Das bereits seit einem Jahr existierende Projekt wird durch die starke Nachfrage somit weiter ausgebaut. Eine Vorstellung des Projektes und der Einsatz der Fiat e.Coins finden Sie auf der Webseite von Fiat.

Afrikanische Staaten wollen eine eigene Batterie-Lieferkette aufbauen

Obwohl ein Elektro-Auto nachhaltiger unterwegs ist, sind doch viele Rohstoffe für die Entwicklung der Batterien sowie für die gesamte Fahrzeugherstellung notwendig. Die Rohstoffe, ohne die Batterien derzeit noch nicht auskommen können, sind nicht nur endlich, sondern zusätzlich stark in bestimmten Regionen gebündelt. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Kobalt. Ohne Kobalt können Batterien noch nicht hergestellt werden, auch wenn hier geforscht wird, um Batterien ohne Kobalt oder mit geringerem Anteil herzustellen. Bis dahin ist die Förderung von Kobalt vor allem aus Afrika von Bedeutung. Der Kongo verfügt über etwa zwei Drittel des weltweiten Kobaltvorkommens und ist damit für die Batterieproduktion sehr wichtig. Gleiches gilt für die Rohstoffe Nickel und Lithium, die ebenfalls wichtig für die Batterieproduktion sind. Weitere Rohstoffe sind für die Produktion ebenfalls wichtig.

Steigende Rohstoffpreise wirken sich auf den E-Mobility Fuhrpark aus

Der Kongo will sich jetzt einen Anteil an der steigenden Nachfrage nach den wichtigen Rohstoffen sichern. Daher ist kurzfristig der Bau einer Anlage geplant, die Kobalt-Chemikalien produziert. Das langfristige Ziel für die kommenden Jahre ist jedoch der Aufbau einer eigenen Batteriefabrik im Land. Dabei ist die Zusammenarbeit mit einem finanzkräftigen Partner wichtig. Aktuell sollen bereits Unternehmen aus China und Deutschland ihr Interesse bekundet haben. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, dass die Wertschöpfung im eigenen Land stattfindet. Bisher wurden nur die Rohstoffe gesichert. Zu beachten ist dabei, dass der Kongo mit dem Nachbarstaat Sambia zusammen den Abbau der Rohstoffe steigern will. Die immer weiter steigende Nachfrage und die Möglichkeit, im eigenen Land zu produzieren, sichern dabei einen größeren Gewinn. Dabei sind vor allem die Arbeitsbedingungen beim Abbau der Rohstoffe weiterhin kritisch zu betrachten.

Anzunehmen ist dabei, dass die Preise für Batterien und damit für Fahrzeuge erst einmal weiter steigen können. Steigende Rohstoffpreise gelten als wichtige Bremse für die Entwicklung der E-Mobilität. Daher ist die Entwicklung des Rohstoffabbaus und des Umgangs mit diesen in Afrika für den E-Mobility Fuhrpark von großer Bedeutung.

Batterieschutz in Sensorform: Entwicklungen vom Zulieferer Continental

Batterien von E-Autos sind aufgrund der langen Herstellungszeiten sowie durch die Verwendung von zahlreichen Rohstoffen wertvoll. Ein Grund mehr, diese möglichst zu schützen und die Batterieeigenschaften lange zu erhalten. Der Batterieschutz in Form von zwei neuen Sensoren kommt vom Zulieferer Continental. Die Rede ist vom Stromsensormodul sowie von der Batterieanprallerkennung. Durch das Stromsensormodul werden sowohl Temperatur als auch Strom gemessen, wodurch ein besseres Management der Batterie möglich ist. Ebenfalls von Bedeutung ist die Batterieanprallerkennung, die einen Schutz der Batterie ermöglichen soll. Im Gegensatz zum sonst üblichen Schutz der Batterie ist der Sensor ein echtes Leichtgewicht und soll dem Autozulieferer zufolge die gleichen Effekte in Bezug auf einen Batterieschutz ermöglichen. Das System gilt als Unterbodenschutz und soll im Vergleich zu bisherigen Systemen eine Reduzierung von 50 Prozent des Gewichts des Bauteils einsparen.

Das Stromsensormodul kann vor Überstrom schützen und die Eigenschaften der Batterie über einen längeren Zeitraum hinweg bewahren. Das Modul ist in der Lage, eine Überlastung durch Überstrom besser zu regeln und im Idealfall zu vermeiden. Zusätzlich zum Schutz der Batterie ermöglicht das Modul eine exaktere Berechnung der Restlaufzeit des Fahrzeugs. Grundlage der Sensorentwicklung ist das Wissen, dass es eine perfekte Temperaturspanne für die E-Batterie gibt. In dieser Temperaturspanne ist die Batterie besonders sicher und altert insgesamt langsamer. Die Nutzung von Schnellladestationen kann hier genau wie eine sehr sportliche Fahrweise zu einer geringeren Lebensdauer der Batterie führen. Moderne Sensoren schützen daher im Rahmen der Möglichkeiten die wertvolle Batterie des E-Autos. Noch in diesem Jahr sollen die modernen Sensoren für den Batterieschutz laut der Pressemitteilung von Continental in Serie gehen.

Fazit: Der E-Mobility Fuhrpark nimmt an Fahrt auf

Trotz erheblicher Lieferschwierigkeiten, die sich im Monat Mai nicht verbessert haben, nimmt die E-Mobilität langsam aber sicher Fahrt auf. Der E-Mobility Fuhrpark gilt als nachhaltige Lösung, die Emissionen senken kann und Nachhaltigkeitsziele in erreichbare Nähe rückt. Die Belohnung einer nachhaltigen Fahrweise durch die Fiat e.Coins zeigt, dass hier ein Anreiz zu schaffen ist. Weiterhin dürften die Lieferschwierigkeiten und weiterhin steigende Kosten für Rohstoffe, die für die Batterieherstellung essenziell sind, die zukünftige Entwicklung ein wenig Ausbremsen. Die Entwicklung von Batterien, die immer weniger der kritische Rohstoffe wie beispielsweise Kobalt benötigen, ist daher besonders wichtig. Gleiches gilt für den Schutz der Batterien, die das teuerste Bauteil in jedem E-Auto darstellen. Mehr zum Thema E-Mobility Fuhrpark erfahren Sie in unserem umfassenden Ratgeber zum Thema E-Mobility.

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