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Compliance

UVV Unterweisung beim Dienstwagen

Unter der Fahrerunterweisung (Fahrer-UVV) wird die Einweisung der Fahrer von Dienstfahrzeugen in die sichere Nutzung der Fahrzeuge verstanden. Wie Sie durch die UVV Unterweisung Unfällen vorbeugen, welche Inhalte abgedeckt werden sollten, wie häufig die Unterweisung stattfinden sollte uvm. lesen Sie hier.

März. 27, 2021

7 Minuten

Die UVV Unterweisung oder Fahrer-UVV ist die Einweisung der Fahrer in die sichere Nutzung der Fahrzeuge. Diese Unterweisung ist als Teil der Halterhaftung in den Vorschriften der Berufsgenossenschaften geregelt (siehe DGUV Vorschrift 70 ehemals BGV D29). Somit hat sie Gesetzeskraft. Als Vorschrift der Arbeitssicherheit soll sie dafür sorgen, dass ein geringeres Unfallrisiko eintritt. Alle Details zur UVV Unterweisung beim Dienstwagen, zu Abläufen und zum Vorgehen erfahren Sie in diesem Artikel. Die digitale Form der Fahrer Unterweisung ist dabei besonders als effiziente, sichere Lösung hervorzuheben. Es ist heute nicht mehr erforderlich, die früher übliche manuelle Unterweisung der Fahrer vorzunehmen.

UVV Unterweisung: Bedeutung und Hintergründe für den Fuhrpark

Als UVV Unterweisung  wird die Einweisung der Fahrer von Dienstfahrzeugen in die sichere Nutzung der Fahrzeuge verstanden. Diese Unterweisung ist als Teil der Halterhaftung in den Vorschriften der Berufsgenossenschaften geregelt (siehe DGUV Vorschrift 70 ehemals BGV D29). Als Vorschrift der Arbeitssicherheit soll sie dafür sorgen, dass Arbeitnehmer an ihrem Arbeitsplatz sowie bei der Nutzung von betrieblich überlassenen Fahrzeugen, möglichst keinen Gefährdungen ausgesetzt sind. Im Rahmen der Fahrer-UVV sollen die Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und relevanten Vorschriften thematisiert werden. Die UVV Unterweisung stellt keine freiwillige oder zusätzliche Maßnahme dar. Entscheidend ist an dieser Stelle, dass es sich um eine Pflicht handelt, die entsprechend in den Alltag im Fuhrpark einzuplanen ist. Die Verhütung von Unfällen stellt dabei den wichtigsten Grund für die erforderliche Unterweisung dar. 

Die Bedeutung für den Fuhrpark ist damit entsprechend hoch. Sobald verschiedene Fahrer der Flotte vorhanden sind, sind diese regelmäßig zu unterweisen. Sollte der Halter des Fahrzeuges oder der in den meisten Fällen verantwortliche Fuhrparkleiter dieser Pflicht nicht nachkommen, handelt es sich um einen Verstoß gegen das Gesetz. Mit Bußgeldern sowie möglichen ausfallenden Versicherungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung ist daher mindestens zu rechnen. In einem gewissenhaft geführten und verwalteten Fuhrpark gehört die regelmäßige UVV Unterweisung daher genau wie die UVV Prüfung mit dazu. Wir schauen uns im Folgenden an, wie häufig die Unterweisung erfolgen muss und welche Möglichkeiten zur Umsetzung bestehen. 

Rechtsgrundlagen: §12 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz, BDUV 1 i.V.m DGUV Regel 100-001

Was ist eine Fahrerunterweisung nach UVV?

Sämtliche Fahrer von Dienstfahrzeugen benötigen eine UVV Unterweisung. Diese ist einerseits aus rechtlichen Gründen von Bedeutung, um die vorhandenen Vorschriften einzuhalten. Andererseits dient die Unterweisung der Vorbeugung von Unfällen. Nur bei einer gewissenhaft durchgeführten Unterweisung können Sie Unfällen so weit wie möglich vorbeugen. Jeder Fahrer kennt damit sein Fahrzeug, die jeweiligen Besonderheiten und Details, die im Verkehr für mehr Sicherheit sorgen. Gleiches gilt für das Fahren auf dem Firmengelände, auf dem möglicherweise der Werksverkehr genau wie die vorhandene Parkplatzsituation zusätzliche Gefahrenquellen bergen. Sämtliche Möglichkeiten in Bezug auf vorhandene oder auftretende Gefahren sind zu beachten und in die Unterweisung einzubeziehen. Nicht zuletzt muss die Fahrerunterweisung nach UVV stets aktuell gehalten sein und ist bei Veränderungen der Bedingungen anzupassen. 

Entscheidend ist dabei die Einweisung in die Nutzung des Fahrzeugs. Der Fahrer muss mögliche Gefahren kennen, diese beurteilen und entsprechend handeln. Nur wenn das eigene Fahrzeug ausreichend bekannt und vertraut ist, lassen sich Unfälle vermeiden. Diese entstehen nicht selten aus fehlenden Kenntnissen oder aus der Selbstüberschätzung heraus. Sofern mögliche Gefahren in der Praxis bekannt sind, lassen sich diese erfolgreich vermeiden. Die UVV Unterweisung richtet sich damit an alle Fahrer von Dienstwagen, ohne Ausnahme. Der kompetente Fuhrparkverantwortliche muss die Unterweisung vornehmen, falls die Halterhaftung von der Geschäftsführung oder vom Inhaber an ihn übertragen wurde. Sonst werden die Pflichten im Sinne der Halterhaftung nicht erfüllt. Daher ist es wichtig, wahlweise persönlich oder in elektronischer Form eine Fahrerunterweisung nach UVV durchzuführen. Einige Besonderheiten beim Ablauf und bei den erforderlichen Inhalten der Unterweisung sind dabei zu beachten. 

Ablauf der UVV Unterweisung

Ziel der UVV Unterweisung ist daher die Aufklärung der Fahrer über mögliche Gefahren bei der Nutzung der Dienstfahrzeuge. Dafür erstellt der Fuhrparkverantwortliche zunächst im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine Liste der möglichen Gefahren. Anhand der Liste ist ein aufklärender, passender Kurs zusammenzustellen. Der Kurs kann manuell oder elektronisch stattfinden. Üblich ist in vielen Unternehmen weiterhin der manuelle und nicht der elektronische Kurs. Dieser hat sich über Jahre hinweg eingebürgert, stellt jedoch einen recht hohen Zeitaufwand dar. Daher bietet sich die digitale Form der UVV Unterweisung für zahlreiche Unternehmen an. 

Ungeachtet der Unterrichtsform muss im Rahmen der Unterweisung ein Gespräch zwischen dem Mitarbeiter und dem Unterweisenden für die Klärung von Rückfragen möglich sein. Die Inhalte sind verständlich zu vermitteln. Der Verantwortliche muss überprüfen, ob der jeweilige Mitarbeiter die Inhalte verstanden hat. In der Praxis werden dafür oft Verständnistests nach erfolgter Unterweisung mit Fragen zum Unterrichtsmaterial eingesetzt. Zur rechtlichen Absicherung sollte dokumentiert werden, dass der Fahrer unterwiesen wurde. Beispielsweise können Fuhrparkleiter und Kursteilnehmer ein Dokument gemeinsam unterschreiben.

Herausforderungen der UVV Unterweisung in der Praxis

Zwar zählt die UVV Unterweisung zu den Pflichten jedes Fuhrparkverantwortlichen. In der Praxis findet die Unterweisung jedoch nicht immer statt. Hier zählen Zeitmangel und eine schwierige Organisation im Normalfall zu den Ursachen. Für die Durchführung kommen im Normalfall weiterhin persönliche Schulungen zum Einsatz. Diese stellen eine größere Herausforderung in der Praxis dar. Das bezieht sich unter anderem nur auf die Organisation von möglichen Terminen. 

Bei einer persönlichen Schulung kommt  häufig zu abwesenden Fahrern. Diese Fahrer schulen Fuhrparkleiter individuell nach, was mit zusätzlichem Zeit- und Arbeitsaufwand einhergeht. Daher ist es wenig verwunderlich, dass nicht alle Fuhrparkleiter die jährliche Fahrerunterweisung durchführen. Dennoch ist die Umsetzung enorm wichtig, sodass passende Alternativen nötig sind. Im schlimmsten Fall drohen sonst rechtliche Konsequenzen, von der erhöhten Unfallgefahr ganz zu schweigen. 

Rechtsgrundlagen: DGUV 1 i.V.m. DGUV Regel 100-001

Gesetzliche Regelungen der UVV Unterweisung

Es handelt sich bei der UVV Unterweisung genau wie bei der UVV Prüfung um eine gesetzlich verankerte Vorschrift. Bei Nichtbeachten drohen rechtliche Konsequenzen. Jedoch erklärt das noch nicht, in welchen Gesetzen die UVV Unterweisung geregelt ist. Wesentliche und im Folgenden genauer vorgestellte und mit Gesetzen hinterlegte Regelungen sind: 

  • Arbeitsschutzgesetz 
  • DGUV Vorschrift 70 
  • DGUV Vorschrift 1
  • Betriebssicherheitsverordnung

Ganz im Gegensatz zu anderen oft gesetzlich eher unklar dargestellten Halterpflichten ist die UVV Unterweisung somit klar beschrieben. Die Unfallverhütungsvorschriften sind entsprechend zu beachten und strikt zu befolgen, um den jeweiligen Gesetzen und Vorschriften, die hier die Basis bilden, zu entsprechen. 

UVV Unterweisung gemäß Arbeitsschutzgesetz

Im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes müssen die im Betrieb verantwortlichen Personen die Beschäftigten angemessen unterweisen. Hintergrund dafür ist die Ursache von vielen Unfällen, die vor allem dem menschlichen Fehlverhalten zuzuordnen sind. Passend dazu ist neben der Unterweisung mit dem Umgang von Maschinen, Werkzeugen und der Vermeidung von Gefahrenquellen auf dem Firmengelände die UVV Unterweisung wesentlicher Bestandteil des Arbeitsschutzgesetzes. Die gesetzliche Grundlage ist im §12 Arbeitsschutzgesetz zu finden. 

Dort ist festgehalten, dass eine Unterweisung erfolgen muss, die angemessen und extra auf den Arbeitsplatz abzustimmen ist. Die Unterweisung muss bei überlassenen Fahrzeugen ebenfalls vorzunehmen und muss den Qualifikationen des Arbeitnehmers angepasst sein. Das Arbeitsschutzgesetz liefert damit eine wesentliche Grundlage für die Pflicht zur UVV Unterweisung. 

UVV Fahrerunterweisung gemäß Betriebssicherheitsverordnung

Weiterhin ist hier §12 Betriebssicherheitsverordnung von Bedeutung für die UVV Fahrerunterweisung. Dort ist die regelmäßige Unterweisung im Gebrauch von Arbeitsmitteln genau wie die einmalige Unterweisung bei der Bereitstellung der Arbeitsmittel festgehalten. Im Rahmen der Betriebssicherheitsverordnung muss die Unterweisung in verständlicher Sprache erfolgen und muss mögliche Schutzmaßnahmen, Verhaltensregeln und Maßnahmen bei Unfällen sowie zur ersten Hilfe bei Notfällen enthalten. Diese Verordnung betrifft alle genutzten oder überlassenen Arbeitsmittel, zu denen das überlassene Fahrzeug zählt. 

UVV Unterweisung gemäß DGUV Vorschrift 1

Darüber hinaus ist die UVV Unterweisung mit in der DGUV Vorschrift 1 festgehalten. Die Vorschrift benennt Grundsätze der Prävention, die Unfällen soweit wie nur möglich vorbeugen soll. 

UVV Fahrerunterweisung gemäß DGUV Vorschrift 70

Die entscheidende rechtliche Grundlage für die korrekte UVV Fahrerunterweisung ist die DGUV Vorschrift 70. Die Vorschrift der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) regelt umfassend, wann und in welchem Ausmaß die Unterweisung der Fahrer zu erfolgen hat. Ziel und Grundgedanke für die Vorschrift ist die Minimierung von entstehenden Unfällen durch den falschen Umgang mit Fahrzeugen sowie durch Gefahren, die nicht beachtet werden oder nicht weiter bekannt sind. Daher ist die umfassend beschriebene Vorschrift wesentlich für das Verständnis und die praktische Umsetzung der UVV Unterweisung. 

Inhalte der Fahrerunterweisung nach der Unfallverhütungsvorschrift

Da es sehr viele unterschiedliche Arten von Dienstfahrzeugen gibt, sagen die UVV-Vorschriften nur wenig über den Inhalt der Einweisung aus. Art und Weise sowie der Umfang einer Unterweisung müssen in einem angemessenen Verhältnis zur Gefährdungssituation und der Qualifikation der betroffenen Person stehen. Doch sollten Sie beispielsweise die folgenden Punkte bei der Gefährdungsbeurteilung beachten:

  • Witterung bei Nebel, Regen und Schnee (Einschränkung der Sicht, Rutschgefahr, angemessene Geschwindigkeit, Beleuchtung, Reifenprofil, Frostschutz, Winterketten, Eiskratzer etc.)
  • Fahrzeug-Checks durch den Fahrer
  • Verhalten bei Unfällen (Nutzung von Warnweste, Warndreieck, sicheren Standort suchen, Notrufnummern etc.)
  • Umgang mit Alkohol und Medikamenten (Einfluss von Alkohol, Restalkohol etc.)
  • Angepasster, defensiver Fahrstil
  • Ladungssicherung (Gefahren durch ungesicherte Kartons mit Broschüren auf Rücksitzen)
  • Besondere Gefahrenquellen durch das Fahrzeug an sich 
  • Umgang mit Stress und Ablenkung (die BG Verkehr stellt beispielsweise ein PDF zum Umgang mit Ablenkung im Straßenverkehr zur Verfügung)

Neben den allgemeinen Gefahren sollten Sie unbedingt auch Gefahren beachten, die das jeweilige Fahrzeug sowie Ihr Betriebsgelände betreffen. Bei neueren Fahrzeugen sollten Sie beispielsweise auf die Gefahren durch die Nutzung von Fahrassistenten eingehen. Beachten Sie unter anderem die Gebrauchsanweisung der jeweiligen Fahrzeuge, um Gefahren zu identifizieren. Üblicherweise bieten auch Fahrzeughersteller eine Einweisung in die Fahrzeuge an. Machen Sie sich Notizen bei der ersten Einweisung oder kontaktieren Sie ihn betreffend seiner Unterlagen. Die Inhalte der UVV Unterweisung sind daher eher in groben Zügen bekannt und wollen immer auf das Fahrzeug und das jeweilige Unternehmen angepasst sein. 

Rechtsgrundlage: DGUV 70

UVV Fahrerunterweisung und ihre mögliche Durchführung

Sie können die Fahrerunterweisung sowohl manuell als auch elektronisch durchführen. Beachten Sie, dass bei beiden Formen aus rechtlicher Sicht die Möglichkeit zu Rückfragen vom Fahrer an den Unterweiser möglich sein muss. Dieser Punkt ist vor allem bei der elektronischen UVV Unterweisung zu bedenken. Weiterhin muss zunächst eine Liste der möglichen Gefahren erstellt werden. Neben allgemeiner Gefahren ist insbesondere auch auf Gefahren zu achten, die sich durch den Fahrzeugtyp (beispielsweise automatisches Assistenzsystem) oder die Nutzungsart (beispielsweise Ladungssicherung bei Außendienst-Fahrzeugen) zu achten. Im Folgenden stellen wir die möglichen Abläufe der manuellen sowie der digitalen Unterweisung der Fahrer nach UVV vor. 

Eine mögliche Alternative zu den nachfolgend besprochenen manuellen und elektronischen Unterweisungen kann die Einbindung der UVV Inhalte in Betriebsunterweisungen sein. In vielen Unternehmen gehören systematisch durchgeführte Betriebsunterweisungen mit dazu. Hier lässt sich meistens eine Erweiterung vornehmen, um die Unterweisung für den PKW zu integrieren. Auf diese Weise lässt sich Zeit sparen, da Sie keine zusätzliche Schulung organisieren und einplanen müssen. Zwar müssen Sie keine zusätzlichen Schulungen planen, abwesende Fahrer müssen dennoch kontaktiert und im Anschluss unterwiesen werden. Es handelt sich zwar bei der Einbindung der UVV Unterweisung in Betriebsunterweisungen um eine effizientere Option. Jedoch schützt dieses Vorgehen nicht vor der Abwesenheit einzelner Fahrer durch Urlaube, Krankheit oder durch entscheidende Geschäftstermine an anderer Stelle. 

Manuelle Fahrerunterweisung nach UVV

Der erste Schritt ist, wie bereits beschrieben, ein Blick auf die möglichen Gefahren. Das Fahrzeug ist dabei genauso zu beachten wie der jeweilige Fahrzeugtyp und die Besonderheiten auf dem Firmengelände. Nach erstellen dieser Liste der möglichen Gefahren stellen Sie manuell ein Kursprogramm zusammen. Um dieses zu unterrichten, genügt es aus rechtlicher Perspektive nicht, nur die Unterlagen zu verteilen. Sie müssen sicherstellen, dass Kursteilnehmer Rückfragen stellen können. 

Weiterhin müssen Sie am Ende durch ein persönliches Gespräch oder einen Test überprüfen, dass die Kursteilnehmer den Inhalt verstanden haben. Am besten erstellen Sie dafür einen kurzen Test. Beide Seiten sollten am Ende eine erfolgreiche Fahrerunterweisung durch eine Unterschrift dokumentieren. Der Test greift dabei die zuvor vermittelten Inhalte auf, damit fest steht, dass die Fahrer alle Besonderheiten und möglichen Gefahren verstanden haben. 

Die manuelle Fahrerunterweisung nach UVV geht mit einer besonderen Herausforderung einher. Es ist nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten und die anstehenden Unterweisungen der Fahrer korrekt zu planen. Hier passiert es leicht, dass Sie Fahrer vergessen und damit den Halterpflichten nicht nachkommen. In jedem Fall sollten Sie dokumentieren, welcher Fahrer die Unterweisung besucht hat. Diese findet im Normalfall an zentralen Terminen statt. 

Bei Krankheit oder Urlaub von Fahrern ist der Unterricht unbedingt nachzuholen, um rechtliche Folgen zu vermeiden. Selbst ohne die Nutzung einer digitalen Unterweisung ist eine Fuhrparkmanagement Software hilfreich, um alle Termine im Blick zu behalten. Durch die Nutzung eines elektronischen Systems werden Unterweisungen dokumentiert. Die Erinnerung an diese erhalten Fahrer automatisch. So können Sie jederzeit die Erledigung Ihrer Pflichten nachweisen und es wird garantiert kein Fahrer vergessen. Der Organisationsaufwand ist auf diese Weise deutlich geringer als bei einer manuellen Erfassung der UVV Unterweisung. 

Elektronische UVV Unterweisung

Die Inhalte der UVV Unterweisung lassen sich ebenfalls durch E-Learning vermitteln. Ein Vorteil einer Fahrerunterweisung per E-Learning ist, dass die Inhalte stets auf dem neuesten Stand sind. Darüber hinaus entsteht kein zusätzlicher Arbeitsaufwand für Fuhrparkleiter. Alle Schritte zur gesetzeskonformen Durchführung lassen sich hier einhalten. Dazu zählt unter anderem die so wichtige Dokumentation der erfolgten Unterweisung. Bei der elektronischen Kontrolle sind Fahrer im System erfasst. Eine Erinnerung an fällige Unterweisungen ist einfach umsetzbar und geht weder mit einem hohen Planungs- noch Zeitaufwand einher. 

Die Fahrer erhalten einen Link, um die UVV Unterweisung zu starten und können diese auch mit einem mobilen Endgerät durchführen. Weiterhin wird ein Abschlusstest mit Zufallsfragen durchgeführt und bei Erfolg die erfolgreiche Unterweisung dokumentiert. Über ein solches elektronisches System kann für einen großen Teil der Fälle die Unterweisung komplett abgedeckt werden. Beachten Sie jedoch, dass Sie zusätzlich auch über betriebs- oder fahrzeugspezifische Gefahren unterrichten müssen, wenn diese bei der anfänglichen Gefahrenbeurteilung festgestellt wurden. Hier ist es daher wichtig, dass individuelle Anpassungen der Unterweisung möglich sind. Sonst beinhaltet die digitale UVV Unterweisung nicht alle möglichen Gefahrenquellen, was ganz klar von Nachteil ist. 

UVV Unterweisung mit Avrios: einfach und rechtskonform

Eine praktische und zeitgemäße Option für die UVV Unterweisung ist ohne Frage eine automatisierte Lösung. Diese beansprucht weniger Zeit, ist effizient und vergisst auf dem Weg garantiert keinen im System erfassten Fahrer. Die UVV Unterweisung mit Avrios ist darauf ausgelegt, einfach und rechtskonform zu sein. Wir kennen die Herausforderungen der Unterweisung in der Praxis und haben das gesamte System darauf ausgerichtet, hier einfache und praktisch umsetzbare Lösungen zu ermöglichen. Die Lösung von Avrios entspricht einer integrierten, textbasierten E-Learning-Option. Dadurch lassen sich die wichtigsten Inhalte der Unterweisung problemlos abdecken. 

Sie können die Betriebsunterweisungen beispielsweise durch das E-Learning ergänzen. Auf diese Weise lassen sich alle Informationen umfassend vermitteln. Sie schließen damit Sicherheitslücken und gehen Ihrer Verpflichtung als Fuhrparkverantwortlicher nach. Zusätzliche Inhalte, die Ihren Betrieb, das Firmengelände oder das jeweilige Fahrzeug betreffen, lassen sich leicht ergänzen. Der Grundgedanke ist, dass es sich um eine umfassende, praktische und vor allem effiziente Lösung handelt. Die Zeiten, in denen Sie als Fuhrparkleiter alle Fahrer ständig an die Termine erinnern mussten, sind damit vorbei. Sie vergessen keinen Fahrer, benötigen keine aufwendige Dokumentation oder Organisation der UVV Unterweisung. Die Zeitersparnis ist entsprechend groß, außerdem fällt das Terminmanagement im Fuhrpark als direkte Folge deutlich leichter. 

Fahrer werden automatisch erinnert und absolvieren die Fahrerunterweisung direkt online. Dabei muss der Fahrer einen Test bestehen, der sich aus 80 Zufallsfragen zusammensetzt. Fahrer können die Unterweisung damit individuell von jedem Ort aus durchführen und der Flottenverantwortliche behält ständig den Überblick über Versäumnisse. Durch die ortsunabhängige Option der Durchführung sind Fahrer und Fuhrparkleiter deutlich flexibler und können den Test leicht in den Alltag integrieren. Die Organisation der jährlichen Unterweisung mit aufwendigem Nachschulen entfällt. Außerdem muss der Fuhrparkleiter nicht mehr selbst die Fahrer an die Fahrerunterweisung erinnern. Der genaue eingesparte Arbeitsaufwand hängt daher mit der jeweiligen Flottengröße und der Anzahl der Fahrer zusammen. Bei der Lösung mit Avrios brauchen Sie den zusätzlichen Aufwand der manuellen Unterweisung nicht mehr zu betreiben und haben dennoch eine sichere Lösung für Ihre Flotte gefunden.

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Häufig gestellte Fragen zur UVV Fahrerunterweisung

Wer ist für die UVV Unterweisung verantwortlich?

Generell liegt die Verantwortung für die Fahrerunterweisung beim Unternehmen, oder bei der Geschäftsführung. Diese Aufgabe kann jedoch an den Fuhrparkleiter eines Unternehmens weitergegeben und dieser mit der Aufgabe beauftragt werden. Aus diesem Grund ist die Fahrerunterweisung für jeden Fuhrparkmanager ein sehr wichtiges Thema, da rechtliche Konsequenzen und hohe Bußgelder bei Nichterfüllen dieser Pflicht drohen. Aus diesem Grund ist die Einhaltung der Regeln zu gewährleisteten.

Wie oft sollte die Fahrerunterweisung nach UVV stattfinden?

Die Unterweisung sollte einmal bei der Einstellung bzw. bei der Übergabe eines neuen Fahrzeugs und danach mindestens einmal jährlich stattfinden. Zusätzliche Unterweisungen sollten stattfinden, wenn Mitarbeiter einen Unfall haben, sich unsicher verhalten oder Rückfragen haben. Das regelmäßige Training der Fahrzeugnutzer mit Fahrzeugen in einem Fuhrpark ist dabei entscheidend, um Unfällen vorzubeugen. Seltener als einmal jährlich ist die Unterweisung dabei nicht vorzunehmen.

Welche Konsequenzen drohen, wenn keine UVV Unterweisung durchgeführt wird?

Sollte die Pflicht der UVV Unterweisung nicht eingehalten werden, drohen Bußgelder. Dabei sind Bußgelder bis zu einer Höhe von 5.000 Euro möglich. Nicht zuletzt greift die gesetzliche Unfallversicherung bei einer absichtlich unterlassenen Unterweisung im Falle eines Unfalles nicht. Delegieren Geschäftsführer oder Inhaber die Unterweisung an eine fachlich nicht geeignete oder ausreichend kompetente Person, ist hier von einem Aufsichtsverschulden die Rede. In einem solchen Fall können die Bußgelder die Höhe von 1 Million Euro erreichen. Sobald ein Arbeitnehmer durch eine fehlende oder unvollständige Unterweisung bei einem Unfall verletzt oder getötet wird, ist mit den genannten rechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

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