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E-Mobilität

E-Mobility Fuhrpark: News Juni und Juli 2022

Die Auswirkungen der Energiekrise auf den E-Mobility Fuhrpark sind nicht von der Hand zu weisen. Darüber hinaus ist im Juni und Juli 2022 vieles in der Welt der E-Mobilität passiert. Lesen Sie jetzt mehr über die wichtigsten Entwicklungen.

August. 8, 2022

Immer weiter steigende Kraftstoffkosten und der Blick auf hohe Emissionen führen dazu, dass ein E-Mobility Fuhrpark von vielen Unternehmen angetrieben wird. In der Welt der E-Mobilität gibt es technische Neuerungen, spannende Entwicklungen und nicht zuletzt genauso Auswirkungen der Energiekrise wie in allen anderen Bereichen. Erfahren Sie mehr über die Zukunft der Batterien von E-Autos, über geplante Wasserstoffautos und über den zunehmenden elektrischen Antrieb von Lieferdiensten.

Lieferdienste sind zunehmend elektrisch unterwegs

Der Antrieb von Fahrzeugen der Lieferdienste rückt immer weiter in den Fokus, da schließlich zahlreiche Paketdienste auf den Straßen unterwegs sind. Ein elektrischer Antrieb liegt dabei im Interesse der Lieferdienste, wie es bei Amazon genau wie bei DHL zu sehen ist. So hat Amazon beispielsweise mit dem US-amerikanischen Start-Up Rivian einen Elektrolieferwagen entwickelt. Die Fahrzeuge sollen noch im Jahr 2022 auf den Straßen unterwegs sein. Bisher ist Amazon weltweit mit 1.800 E-Vans von Mercedes unterwegs. Die Fahrzeuge, die zusammen mit Rivian entwickelt werden, sollen eine Reichweite von 320 Kilometern bei einem Ladevolumen von 20.000 Litern aufweisen.

Nicht nur Amazon ist an einer Umsetzung der E-Vans für Auslieferung dran. Gleiches gilt für die Deutsche Post/ DHL, auch wenn die Entwicklung der Modelle in Eigenregie aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht funktioniert hat. Die Entwicklung der Paketdienste ist somit nicht nur in Europa zu beobachten, sondern genauso in den USA. Der US Portal Service kündigte ebenfalls eine Verdopplung der E-Fahrzeuge auf 25.000 Fahrzeuge an. Damit sind immer mehr Fahrzeuge von Lieferdiensten elektrisch angetrieben. Einerseits geht das mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt einher, andererseits gibt es damit immer mehr nachhaltige Lösungen für die Flotte von Lieferdiensten.

E-Mobility Fuhrpark: Der Fokus liegt auf der Batterieentwicklung

Die Reichweite der E-Autos ist weiterhin ein Knackpunkt bei der Entwicklung. Genau wie die Knappheit der Rohstoffe, die für die Batterieherstellung erforderlich sind. Der Fokus von Start-ups auf der ganzen Welt liegt immer mehr auf der Batterieentwicklung, um Elektroautos in Zukunft massentauglich zu machen. Bei aktuellen Entwicklungen liegt aber der Schwerpunkt nicht mehr nur auf Fahrzeugen, die eine immer größere Reichweite aufweisen. Vielmehr sollen die Ladezeiten verbessert werden. Kleinere Batterien, die schneller laden, eine längere Lebensdauer und einen günstigeren Preis haben sind das große Ziel verschiedener Start-ups.

Superschnelles Laden in wenigen Minuten, ohne die Batterie zu überhitzen oder in anderer Form zu schädigen, ist entsprechend das Ziel der Entwickler. Dafür kommt unter anderem das Material Niobium zum Einsatz, welches bei den Elektroden genutzt werden könnte. Niobium kommt sonst zur Verstärkung von Stahl zum Einsatz. Der Gedanke hinter dem starken Fokus auf der Batterientwicklung ist, dass die Fahrzeuge so schnell geladen werden können und die Batterien gleichzeitig günstiger und kleiner werden. Start-up Echion Technologies arbeitet schon seit einigen Jahren an der Entwicklung von Batterien, die in 5 Minuten laden sollen. Bis 2025 sollen erste entsprechend ausgestattete Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Es bleibt daher nur abzuwarten, welches der jungen Unternehmen aus der Entwicklerbranche zuerst Ergebnisse im Bereich der Batterieentwicklung liefert.

Energiekrise bremst den E-Mobility Fuhrpark aus

Die Energiekrise betrifft alle Bereiche und macht vor dem E-Mobility Fuhrpark nicht Halt. Die Befürchtung, dass die Energie in diesem Winter durch den Krieg und den Konflikt mit Russland nicht ausreicht, betrifft nicht nur Gas. Strom ist davon ebenfalls betroffen und wird nicht zuletzt deutlich kostspieliger. Das wird auch Auswirkungen auf die Entwicklung der E-Mobilität haben, wenn auch noch nicht in vollem Ausmaß bewusst ist, wie stark die Energiekrise E-Autos betrifft. Der Grund für diese Entwicklung ist unter anderem, dass 13 Prozent des Gases zur Stromerzeugung verwendet werden.

Es kann daher durch den Gasmangel in Kombination mit der Abschaltung der Atomkraftwerke zu einem Stromproblem kommen. Damit ist nicht nur die Wärmeversorgung in einem Land wie in Deutschland in Gefahr, sondern genauso die Stromversorgung. Die Energiekrise hat entsprechend große Auswirkungen auf den E-Mobility Fuhrpark, der durch den Strommix verstärkt wird. Noch stammt erst rund die Hälfte des Stromes aus erneuerbaren Energien, ein Wert, der bei der aktuellen Krise noch zu gering erscheint.

BMW strebt Serienproduktion von Wasserstoffautos an

Die Zukunft von Wasserstoffautos als Lösung im Bereich der alternativen Antriebe ist für viele eine besonders interessante Option. Bisher war die Serienproduktion jedoch noch nicht möglich, was nicht zuletzt mit den technischen Herausforderungen zu erklären ist. Jetzt arbeitet allerdings der Autohersteller BMW aktiv an der Serienproduktion von Wasserstoffautos. Darüber hinaus soll es ab 2025 eine neue Klasse von Elektroautos mit besseren und dabei billigeren Batterien vom Autohersteller geben. Es bleibt daher spannend, ob die Serienproduktion von Wasserstoffautos wie gewünscht umsetzbar ist und in welchem Ausmaß sich die zukünftigen E-Autos von BMW verändern.

Fazit: Der E-Mobility Fuhrpark muss sich aktuellen Herausforderungen stellen

Vor allem die aktuellen Herausforderungen in Bezug auf die Energiekrise sowie bei Lieferschwierigkeiten betreffen die Entwicklung im E-Mobility Fuhrpark. Um die E-Mobilität voranzutreiben ist es entscheidend, diese Entwicklungen im Blick zu behalten, um zeitnah zu handeln. Sehr interessant sind und bleiben verschiedene Entwicklungsprojekte rund um alternative Antriebe sowie rund um die Verbesserung der wertvollen Batterien in allen Bereichen. Die Batterien gelten schließlich als besonders kostspielig und zeitintensiv in der Produktion, weiterhin recht lange Ladezeiten der Fahrzeuge verschärfen zudem den Mangel an Ladesäulen vor Ort. Daher bleibt die Entwicklung interessant und es gibt zahlreiche Möglichkeiten für den E-Mobility Fuhrpark, im Jahr 2022 entscheidende Veränderungen umzusetzen.

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