Fuhrparkwissen A-Z

Ladestrom

Um einen Akku eines Elektroautos aufzuladen, wird Ladestrom benötigt. Diesen erhalten Fahrer über Ladeinfrastruktur. Je höher die Leistung der entsprechenden Ladeeinrichtung ausfällt, umso höher ist der Ladestrom und entsprechend verringert sich die Ladezeit. Der Ladestrom gibt demnach Auskunft, wie schnell ein Akku aufgeladen wird.

Ladeleistung und Ladeform

An dieser Stelle soll in kompakter Form die Ladeleistung abhängig von der Ladeform dargestellt werden. Bitte beachten Sie, dass es sich um ideale Bedingungen sowie um übliche Werte handelt, die hier nur unter optimalen Bedingungen zu erreichen sind. Die angegebene Ladedauer bezieht sich auf 50 kW:

  • Haushaltssteckdose: 2,3 bis 3,6 kW (Ladedauer: 14 bis 22 Stunden)
  • Wallbox: 3,6 bis 11 kW (Ladedauer: 4,5 bis 14 Stunden)
  • AC-Ladestation: 11 bis 22 kW (Ladedauer: 4,5 bis 2,3 Stunden)
  • DC-Ladestation: 50 bis 350 kW (Ladedauer: 10 Minuten bis 1 Stunde)

Dabei ist zu beachten, dass bei jedem Fahrzeugtypen die maximale Ladeleistung nicht zu überschreiten ist. Ein Ladestrom von 350 kW ist daher für viele Fahrzeuge aktuell weniger interessant, da dieser nicht erreicht wird. Das Batteriemanagement-System überwacht dabei den Ladevorgang und setzt auf das gleichmäßige Aufladen, ohne die Batterie zu schädigen.

Unterschiede zwischen AC und DC: Das gilt es zu beachten

Bei einem Blick auf Ladeinfrastrukturen im Fuhrpark ist der Unterschied zwischen AC (Alternating Current) und DC (Direct Current) zu beachten, wenn es um die Ladestation geht. Mit AC ist Wechselstrom gemeint, es handelt sich dabei um reguläres Laden. Grund dafür ist der in Europa verwendete Wechselstrom in Haushalten. AC gilt als ideale Ladeform für elektrische Fahrzeuge. Beim Wechselstrom fließt der Strom nicht ständig gleich, er wechselt stetig die Richtung. Ganz im Gegensatz zum Gleichstrom, der in eine Richtung fließt.

Mit DC ist hingegen Gleichstrom gemeint, es handelt sich um eine Schnellladestation. Für die Verwendung ist eine Transformatorstation erforderlich. Dieser kostspielige Transformator wandelt Wechselstrom in Gleichstrom, was mit einer hohen Leistung des Stromnetzwerkes einhergeht. Direkt an der Station wird der Gleichstrom durch den Transformator an die Batterie weitergegeben. Sobald ein längerer Zwischenstopp von mindestens 20 Minuten angestrebt wird, ist es besser mit AC zu laden. Diese Form des Ladens ist vorzuziehen. Bei längeren Strecken auf der Autobahn ist aber DC die erste Wahl, da ein schnelles Aufladen sinnvoll ist. Grundsätzlich gilt das reguläre Laden mit AC als schonendere Variante für die Batterie des Fahrzeuges.

An einer AC-Station laden Sie mit maximal 22 kW, an einer DC-Station mit mehr als 22 kW. Typ-1-Stecker, Typ-2-Stecker sowie CEE-Stecker eignen sich für Normalladestationen. Schnellladestationen benötigen CCS-Stecker, Chademo-Stecker oder den Supercharger von Tesla.

Häufig gestellte Fragen zu Ladestrom

Wie sieht es mit maximal möglichen Ladeströmen aus?

Die maximal möglichen Ladeströme hängen vom jeweiligen Fahrzeugmodell sowie von der Anschlussleistung der verwendeten Säule an sich ab. Sehr interessant für Verbraucher ist dabei, dass eine Ladung an allen Typ-2-Ladesäulen möglich ist. Dabei kann das Fahrzeug nicht kaputtgehen, da die maximale Ladeleistung des jeweiligen Fahrzeugs beachtet wird. Bei einem Renault ZOE beispielsweise, der über eine Ladeleistung von 22 kW verfügt und an einer Ladesäule mit 11 kW lädt, kann nur mit 11 kW geladen werden. Die maximale Ladeleistung der Ladesäule ermöglicht in diesem Fall keine Ladung mit 22 kW.

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