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E-Mobilität

E-Mobility News: März 2022

Hohe Spritkosten führen zur Suche nach Alternativen und Informationslücken erschweren den Umstieg auf alternative Antriebe: Unsere E-Mobility News für den März 2022 zeigen neue und wichtige Entwicklungen aus der Welt der E-Mobilität.

April. 1, 2022

Nach einem eher schwachen Jahresstart für die E-Mobilität fördert die aktuelle Situation den Gedanken an einen Umstieg. Die schwindelerregend hohen Spritpreise führen zur Notwendigkeit, an Alternativen zu denken, die sich in finanzieller Hinsicht vorteilhaft auswirken. Die E-Mobilität wird immer mehr zum großen Trend, dennoch sind Informationslücken zu erkennen, die teilweise abschreckend wirken. An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten E-Mobility News für den März 2022 mit allen Informationen rund um die Auswirkungen der Krise, der hohen Spritpreise und rund um zukünftige Möglichkeiten für ein besseres Recycling von verwendeten Akkus.

E-Mobility News: Hohe Spritpreise fördern die E-Mobilität

Wenig überraschend sind die Auswirkungen der hohen Spritpreise auf die Gedanken der Verbraucher. Die Möglichkeit von einem Umstieg auf Elektro-Autos ist mit einem Blick auf Treibstoffkosten in nie gekannter Höhe weiter in die Nähe gerückt. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten E-Mobility News im Monat März, da sich zeigt, dass die Treibstoffkosten in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung der E-Mobilität stehen. Verbraucher spielen eher mit dem Gedanken, auf eine neue Antriebsart umzusteigen, wenn die bisherige Lösung zu kostspielig ausfällt. Hier bleibt daher abzuwarten, wie es weitergeht und wie sich die Spritpreise auf die Zulassungszahlen auswirken. Statista zeigt dabei die Entwicklung der Zulassungszahlen für Elektro-Fahrzeuge, die immer weiter steigen. Weiterhin bleibt es dabei, dass für ein Voranschreiten der E-Mobilität nicht nur die Treibstoffkosten entscheidend sind. Vor allem die Entwicklung der Ladeinfrastruktur steht in einem direkten Zusammenhang mit steigenden Zulassungszahlen.

Zu beachten ist immer, dass die Treibstoffkosten nicht nur mit der Ukraine-Krise zusammenhängen, sondern hier noch weitere wesentliche Faktoren mit hineinspielen. Zu einem großen Teil bestehen die Treibstoffkosten aus Steuern, die auf Benzin und Diesel anfallen. Darüber hinaus spielen Wechselkursschwankungen eine Rolle, da Öl auf der ganzen Welt vor allem in US-Dollar gehandelt wird. Ein schwacher Euro im Vergleich zum Dollar führt damit ebenfalls zu steigenden Treibstoffkosten. Angebot und Nachfrage, Schwankungen im Tagesverlauf und die Angst vor weiterer Knappheit tragen mit dazu bei, dass die Spritpreise ansteigen. Daher können Steuersenkungen zu einer Erleichterung beitragen. Aufgrund des begrenzten Angebots handelt es sich dabei allerdings nur um eine zeitlich begrenzte Option, die langfristig das Problem nicht lösen kann. Wichtig ist vor allem der Gedanke, dass die sehr hohen Treibstoffkosten nicht nur durch eine Krise entstehen, sondern aufgrund von verschiedenen Faktoren zusammenkommen.

Alternative zu klassischem Treibstoff: Krise bestärkt den Blick auf Elektro-Autos

Die hohen Treibstoffkosten führen bei vielen Menschen zur Suche nach möglichen Alternativen. Zwar steigen die Zulassungszahlen für Elektro-Autos immer weiter, doch in der breiten Mehrheit sind die Fahrzeuge noch nicht angekommen. Vor allem für Privatpersonen sind Elektro-Autos aus verschiedenen Gründen noch nicht so relevant. Experten sprechen davon, dass ein kaum vorhandener Gebrauchtwarenmarkt genau wie hohe Anschaffungskosten für die Fahrzeuge Grund für die Zurückhaltung sind. In der aktuellen Krise ist es dennoch für viele Autofahrer bedeutender geworden, mögliche Alternativen in Betracht zu ziehen.

Für Unternehmen mit entsprechend hohen Kosten für die Flotte ist ein Umstieg aufgrund enorm hoher Spritpreise hingegen interessanter. Die Krise sorgt damit bis zu einem gewissen Punkt für einen verstärkten Blick auf mögliche Alternativen. Abzuwarten ist nur, ob die aktuelle Entwicklung der Treibstoffkosten wirklich zu einem langfristigen Umdenken führt. Verschiedene Anbieter sprechen jedoch schon jetzt davon, dass die aktuelle Krise zu einem stärkeren Andrang auf Elekro-Fahrzeuge führt.

Informationslücken bei der E-Mobilität erschweren den Umstieg

Es handelt sich bei der E-Mobilität mit all ihren Besonderheiten sicherlich um ein komplexes Thema. Aufklärung rund um die Ladeinfrastruktur, um zu bezahlende Steuern und rund um Förderungsmöglichkeiten sind daher von Bedeutung. Von offizieller Seite stehen aber den Verbrauchern nicht alle Daten zur Verfügung, die von Interesse sind. Das bezieht aber genauso die Hersteller mit ein, die teilweise unvollständige Angaben rund um die Leistung, die Ladezeiten und die Lebensdauer der Batterie der Fahrzeuge angeben.

Der Bundesverband eMobilität e.v. (BEM) gibt daher an, dass die aktuelle Datenlage in Bezug auf E-Mobilität lückenhaft ist. Viele Verbraucher bräuchten hier zusätzliche Informationen rund um die Leistung von Elektro-Fahrzeugen, die Entwicklung, Angebote und die vorhandenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Die lückenhaften Informationen erschweren den breit angelegten Umstieg auf die E-Mobilität in der breiten Bevölkerung, die aktuell nicht nur an hohen Anschaffungskosten kränkelt.

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Projekte bemühen sich um ein verbessertes Batterie-Recycling

Ein großer Kritikpunkt beim Umstieg auf die E-Mobilität ist bisher der Blick auf die Verwertung der verwendeten Batterien. Die genutzten Akkus gelten als umweltschädlich, sodass für Kritiker nicht wirklich von einer nachhaltigen Lösung die Rede sein kann. Die Ökobilanz zu verbessern und hier ein besseres Recycling zu ermöglichen steht damit im Fokus des Forschungsprojektes CircuBAT. Es handelt sich bei CircuBAT um ein schweizerisches Großprojekt, welches von Innosuisse, der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung im Rahmen der Flagship-Initiative bewilligt wurde.

Das breit angelegte Projekt CircuBAT will damit die Ökobilanz der E-Mobilität stärken. Ein interessantes Projekt, welches bereits bewilligt wurde und hinter dem verschiedene Unternehmen und Institutionen stehen. Der Gedanke hinter dem Forschungsprojekt ist der Blick in den kommenden 4 Jahren auf Möglichkeiten, um die Ökobilanz der E-Mobilität zu verbessern. Dabei arbeiten Forschung und Wirtschaft eng zusammen. Ziel soll sein, nachhaltiger zu werden, besser zu recyceln und wertvolle Ressourcen zu schonen. Insgesamt 7 Schweizer Forschungsinstutionen sowie 24 Unternehmen suchen nach Lösungen, um Batterien besser zu recyceln und um insgesamt nachhaltiger zu werden. Die geplanten Optimierungen beziehen sich auf alle Lebensbereiche der Lithium-Ionen-Batterien. Dadurch ist ein Blick auf alle Prozesse und Möglichkeiten wichtig, um hier ein möglichst überzeugendes Ergebnis zu erhalten.

Interessant ist dabei, dass Bemühungen rund um das Batterie-Recycling nicht nur von Schweizer Seite aus vorhanden sind. So will das Hamburger Unternehmen Aurubis ebenfalls das Batterie-Recycling verbessern. Der Gedanke des Unternehmens besteht darin, in der Zukunft eine wichtige Rolle beim Recycling zu spielen und wertvolle Rohstoffe aus den Batterien zu gewinnen. In einer neu eingerichteten Pilotanlage dreht sich daher alles um das wertvolle Thema Recycling. Es ist daher anzunehmen, dass die Ökobilanz der Elektro-Autos in Zukunft durch verschiedene Bemühungen noch besser ausfällt. Dadurch entfällt ein weiteres wichtiges Argument für Kritiker, welches bisher teilweise gegen die E-Mobilität gesprochen hat.

Fazit: E-Mobility News zeigen einen klaren Trend zum Umstieg

Vor allem die Autofahrer, die bereits seit längerem über einen Umstieg nachdenken, werden durch einen Blick auf die aktuelle Entwicklung angetrieben. Sehr hohe Treibstoffkosten ohne einen Blick auf langfristige Entspannung der Situation führen dazu, dass Autofahrten schnell zum Luxus werden können. Nicht nur Privatpersonen, auch Unternehmen müssen daher umdenken. Der Umstieg auf Fahrzeuge mit Elektromotor ist durch hohe Förderungen vom Staat und geringere laufende Kosten besonders interessant. Zwar steigen die Energiekosten ebenfalls, jedoch ist ein Umstieg noch immer ganz klar lohnenswert.

Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig die Suche nach sinnvollen Alternativen ist. Dennoch herrschen noch immer Informationslücken vor, die zu beheben sind, um Klimaziele langfristig zu erreichen. Von großem Interesse für die nähere und weiter entfernte Zukunft ist zudem sicherlich die Verbesserung des Recyclings der verwendeten Batterien. Für ein rundum nachhaltiges Konzept ist weiterzudenken, da die Verwertung aller verwendeten Teile des Fahrzeuges ebenfalls von Bedeutung ist.

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